GUGELHUPF - ein Klassiker neu interpretiert!

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Jeder kennt ihn – jeder liebt ihn: den Gugelhupf! Der klassische, runde Rührteig-Kuchen mit dem typischen Muster – ganz schlicht oder als Marmorkuchen – erinnert uns an unsere Kindheitstage. Woher der Name kommt – schwer zu sagen, denn selbst unsere Großmütter wissen es nicht. Es wird vermutet, dass die Bezeichnung „Gugelhupf“ vom Lupfen des Gugels, sprich dem Hochheben des rundlich-kuppelähnlichen Napfes oder Kessels kommt, nachdem der Kuchen gestürzt wird. Umgangssprachlich bezeichnet man es in manchen Regionen heute noch als Gug'lupf. O.k., dann nehmen wir das mal so hin …

Wenn es in der ganzen Wohnung weihnachtlich duftet, wer denkt da schon an einen Gugelhupf? Die wenigsten wissen, dass im Grundrezept mehr steckt – viel mehr. Gerade zur Weihnachtszeit, in der traditionell viel gebackten wird, sollte sich die Qiéro!-Frau auch mal neue Inspirationen holen ...
Überraschen Sie doch mal Ihre Liebsten!

 

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Lebkuchen-Gugelhupf

ZUTATEN:

  • 250 g Butter (weich)
  • 150 g Haselnusskerne
  • 50 g Orangeat
  • 250 g Mehl
  • 2 Tl Weinsteinbackpulver
  • 30 g Kakaopulver
  • 2 Tl Lebkuchengewürz
  • 150 g Zucker
  • 50 g Muscovado-Zucker (ersatzweise brauner oder weißer Zucker)
  • Salz
  • 100 g Marzipanrohmasse (zimmerwarm)
  • 5 Eier (Kl. M)
  • 150 ml trockener Rotwein
  • 3 El Puderzucker

ZUBEREITUNG:

  1. Gugelhupfform mit 20 g Butter fetten. Nüsse grob hacken und auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 175° C (Gas 2, Umluft 160° C) auf der 2. Schiene von oben 7-10 Minuten goldgelb rösten. Aus dem Backofen nehmen und auf dem Backblech vollständig abkühlen lassen.
  2. Orangeat sehr fein hacken. Mit dem Mehl mischen und dabei zwischen den Händen leicht zerreiben (sodass die Stückchen nicht mehr aneinanderkleben). Backpulver, Kakao und Lebkuchengewürz untermischen.
  3. Restliche Butter, Zucker, Muscovado-Zucker und 1 Prise Salz in die Rührschüssel geben. Marzipan grob zerzupfen und zugeben. Alles mit dem Schneebesen der Küchenmaschine (oder den Quirlen des Handrührers mindestens 8 Minuten schaumig rühren. Eier nacheinander je 30 Sekunden unterrühren. Bei kleinster Stufe abwechselnd Mehlmischung und Rotwein unterrühren. Nüsse unterheben. Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175° C (Gas 2, Umluft 160° C) auf der 2. Schiene von unten auf dem Rost 50 Minuten backen.
  4. Gugelhupf aus dem Backofen nehmen und 10 Minuten in der Form, danach auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: www.essen-und-trinken.de

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Spekulatius-Marzipan-Nougat-Gugelhupf

ZUTATEN:

  • 250 g    Butter
  • 200 g    Zucker
  • 1 Pck.   Vanillezucker
  •  5          Eier
  • 1 Msp.   Zimt
  • 150 g     Mehl
  • 1 Pkt.     Backpulver
  • 200 g     Spekulatius, grob gemahlen
  • 100 g     (Nuss-)Nougat
  •   70 g     Orangeat/Aranzini, gewürfelt
  •   70 g     Walnüsse, grob gehackt
  • 200 g   Marzipan, gewürfelt
  •    1 TL    Orangenaroma
  •    1 EL    Rum
  •    3 EL    Naturjoghurt, 3,5 % Fett
  •  Etwas flüssiges Vanillearoma

ZUBEREITUNG:

  1. Butter mit gesiebtem Zucker, Vanillezucker, Rum, Vanille- & Orangenaroma, Zimt und Nussnougat schaumig rühren. Eidotter nach und nach unterrühren, Mehl mit Backpulver vermischen, sieben und mit den grob gemahlenen Spekulatius-Keksen und dem Naturjoghurt unter die Dottermasse rühren. Walnüsse mit Orangeat/Aranzini dazugeben.
  2. Eiklar zu Schnee schlagen und unterheben.
  3. Gekühltes, gewürfeltes Marzipan mit etwas Mehl bestäuben und unter den Teig mischen.
  4. Teig in eine gefettete, bemehlte Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backrohr gute 60 Minuten bei 180° C backen.
  5. Den Gugelhupf auskühlen lassen und nach Belieben verzieren.

 Quelle: www.chefkoch.de